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InSiM 2019 – Interdisziplinäres Symposium zur Simulation in der Medizin


























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Tickets

Frühbucherpreis bei Anmeldung bis einschließlich 10. August 2019
Ticketpreise bei Anmeldung ab dem 11. August 2019 (zzgl. 40,- € )



*Für Studenten wird eine Immatrikulationsbescheinigung (berufsbildendes Erststudium, Studium in Vollzeit) für das Sommersemester 2019 benötigt. Die Beantragung von finanzieller Unterstützung für Studenten bzw. studentische Tutoren ist ggf. beim jeweiligen medizinischen Dekanat und den Skillslabs möglich.
Ein berufsbegleitendes Studium qualifiziert nicht für den Studentenrabatt.
Bitte senden Sie Ihre Immatrikulationsbescheinigung für das Sommersemester 2019 umgehend nach Ihrer Anmeldung an insim@inpass.de


Ticket Pre-Course 10.10.2019 à 85,00 € (Wenn Sie ausschließlich am Pre-Course teilnehmen möchten, wählen Sie bitte nur dieses Ticket aus.)

Pre-Courses, Donnerstag, 10.10.19 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Pre-Courses:
Das Pre-Course-Ticket kostet € 85,-.
Pro Pre-Course gilt eine begrenzte Teilnehmerzahl.
 
 
Pre-Course Thema Referent(en) Beschreibung Noch verfügbare Plätze
Debriefing für Simulations-Team-Trainings Dr.med. Marcus Rall,
InPASS
Dr.med. Armin Gradwohl, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Graz
Dr.med. Stefan Gisin,
Basel
Der Kurs richtet sich an alle Berufsgruppen und Fachgebiete. Wie gestaltet man gute Debriefings? Typische Fallstricke und deren Vermeidung. Debriefingstruktur und geeignete Fragestellungen. Vorstellung von DASH, inklusive Handbuch.
Einfluss der Human Factors (HF) und Crew Resource Management (CRM) auf die Arbeit medizinischer Teams.
Erleben, Erfahren, Mitmachen.
Beantwortung von Fragen rund um das Debriefing.
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Lerntheoretische Grundlagen der Simulation Dr.med. Oliver Meyer, Zeven Ohne Zweifel ist Simulation faszinierend. Aber sie ist kein Selbstzweck, sondern der Simulator ist lediglich ein Medium zum Wissenstransfer. Es ist ein Irrglaube, dass die Simulation selbst eine Methode wäre. In diesem Pre-Course werden die wesentlichen Lerntheorien unkompliziert vorgestellt, an Beispielen verdeutlicht und an Fallbeispielen geübt.
Das Ziel dieses Pre-Courses ist, einen Einblick in die lerntheoretischen Grundlagen der Pädagogik, bei einer hohen Eigenaktivität der Teilnehmer, zu vermitteln. Diese sollen dadurch die Simulation bewusster und gezielter einsetzen, um die Inhalte mit einer möglichst hohen Retention zu vermitteln.
Dieser Pre-Course ist gerade für „Simulanten“ ohne pädagogische Vorbildung geeignet und als Ergänzung zu den üblichen Train-the-Trainer-Kursen angelegt.
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„Szenarienwerkstatt“ - Simulation in der ambulanten Praxis Malte Voth, Arne Raupers und Janina Padrock
Malte Voth Notfallmedizinische Fortbildungen
Welche Möglichkeiten und welche Schwierigkeiten bietet die Methode der Simulation in der ambulanten Praxis?
Seit einigen Jahren verwenden wir die Methode bei niedergelassenen ÄrztInnen und ZahnärztInnen, sowie in MVZ, Radiologischen und chirurgischen Gemeinschaftspraxen. Einige Elemente von Simulationen, wie wir sie aus dem klinischen Bereich kennen, haben wir dabei variiert und angepasst.
Der räumlich und technisch aufwendige „Live view“ zum Beispiel muss meistens einfacheren Methoden weichen, eine „Sim-Nurse“ hingegen erweist sich oft als unverzichtbar.
Entscheidend erscheint uns die Frage: Wird in Szenarien, in denen wenig invasive Interventionen passieren, das Geschehen besser durch einen Patientensimulator dargestellt, durch einen Schauspieler oder durch Hybridsimulationen?:
Wir berichten von unserer Erfahrung aus diesem Arbeitsbereich und wollen mit den Teilnehmern Möglichkeiten und Ideen austauschen. Und dies natürlich – Workshop im wörtlichen Sinn – nicht nur im Gespräch, sondern in einer Szenarienwerkstatt. Achtung! Spielfreude mitbringen!!!
Inhalte des Seminars sind:
  • Erstellen von Lernzielen als Grundlage des Trainings in ambulanten Settings
  • Entwickeln relevanter Szenarien, die versprechen, die Lernziele zu erfüllen
  • Diskussion Patientensimulator oder Schauspieler
  • Beispiele für Hybridsimulationen
  • Vorbereiten und Durchführen eigener kleiner Settings. Hierbei steht das Anspielen der Szenarien im Vordergrund. Fragen zu Spielbarkeit und Inszenierung nehmen wir in den Focus.
  • Lernzielorientiertes Lenken des Szenarios
  • Schminken und Spielen – eine erlernbare Kunst
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Betriebswirtschaftliche Aspekte für Sim-Zentren Sascha Langewand, M.A., MAS
InPASS
Prof. Dr.med. Stefan Schröder,
Krankenhaus Düren
Der Pre-Course bietet einen kleinen Ausflug in die Betriebswirtschaftslehre und das Management von Simulationszentren. Inhalte des Pre-Courses sind unter anderem:
  • Welche Wirkmechanismen bestehen im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit von Simulationszentren und wie kann ich diese beeinflussen?
  • Was soll ein Simulationstraining kosten? Wie kalkulieren Sie das am besten?
  • Was sind „Vollkosten“, „Fixkosten" und "variable Kosten" und welche Bedeutung hat diese Betrachtung?
  • Welche Kosten habe ich, wo sind „versteckte“ Kosten und wie berücksichtigt man diese bei der Kalkulation?
  • Welche Chancen bietet ein Simulationszentrum für Unternehmen hin auf dem Weg zum „lernenden Unternehmen“?
  • Welche Herausforderungen haben Simulationszentren im Bereich der Dozentenfindung und –bindung?

Der Pre-Course wird auch ausreichend Raum für den fachlichen und persönlichen Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern bieten.
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Make it Real – Moulagen und Make up für Simulatoren und Schauspielpatienten Angelika Androsch
Klinikum Esslingen – Team für Notfalltraining,
Victoria Pfeffer M.Sc., Anna Christine Steinacker M.A.
Hochschule Fulda University of Applied Sciences u
Kennen Sie das, Sie haben junge Mediziner, Krankenpflegeschüler, Notfallsanitäter und MTRA am Anfang ihrer Karriere in Ihrem Kurs. Hier ist immer Improvisationstalent gefragt, denn diesem Personenkreis fehlt in der Regel noch das Vorstellungsvermögen, wie ein Trauma oder Krankheitsbild aussieht. Was sind die Warnsignale, auf die reagiert werden muss, um Schlimmeres zu verhindern.
In diesem Pre-Course werden Sie mit einfachen Mitteln, die man zum Teil einfach im Supermarkt kaufen kann, Ihren Simulator mit Moulagen und einfachen Tricks realitätsnah gestalten. Im zweiten Teil wird es um einen kurzen Einblick in Richtung Make-up für Schauspielpatienten gehen.
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Patientenprozessorientierte (PPO) Ausbildung als fachdidaktische Grundlage zum selbstgesteuerten Lernen in der NotSan Ausbildung (Anm.: Die Konzepte lassen sich auch auf andere medizinische Berufe anwenden).“ Heiko Piz König
ASB Mannheim, Franz Anton Mai-Schule,
Prof. Dr.med. Thomas Prescher
Wilhelm-Löhe-Hochschule Fürth
Die Befähigung von Auszubildenden zum eigenständigen und verantwortlichen Handeln ist eine grundsätzlich pädagogische und notfallmedizinische Fragestellung und Herausforderung. Eine berufspädagogische Antwortet darauf lautet, dass Arbeitsaufgaben und Kompetenzentwicklungsaufgaben möglichst ähnlich zu gestalten sind. Als Erfolgsmoment werden dafür patientenprozessorientierte Lernaufgaben (PPO-Lernmodell) gesehen, die dem Paradigma eines selbstgesteuerten, situierten und produktisierenden Lernens folgen.

Im Pre-Course wird daher das berufspädagogisch-didaktische Konzept der Lernaufgaben in seiner Verknüpfung zu einer prozessorientierten Berufsausbildung beleuchtet und systematisch auf die Patientenerfordernisse angewandt. Das Verständnis der Prozessorientierung aus dem gewerblich-technischen Bereich der beruflichen Bildung wird für die Notfallsanitäterausbildung patientenprozessorientiert präzisiert und ausgearbeitet. Um Auszubildende in der anvisierten Selbststeuerung nicht zu überfordern, bedarf es eines abgestimmten Maßes der Fremdsteuerung durch die Lehrkräfte und die Ausbilder. Die Planung von prozessorientierten Lernaufgaben nach dem PPO-Lernmodell stellt daher eine didaktisch anspruchsvolle Aufgabe dar.

Im Pre-Course wird dafür ein Planungstool mit vier Schritten an verschiedenen praxisorientierten Beispielen wie zum Beispiel des priorisierenden Arbeitens nach dem ABCDE Schema für internistische Notfalleinsätze vorgestellt, dass als Planungswerkzeug für einen kompetenzorientierten Unterricht eine Hilfestellung sein soll.

Im Verlauf des Pre-Courses ist es das Ziel, dass Sie anhand eines eigenen Unterrichtsthemas in der Anwendung des Planungstools vertraut sind und am Ende des Pre-Courses einen ersten Entwurf für Ihren persönlichen Lernaufgaben- orientierten Unterricht zur Verfügung haben.
Inhalte:
  • Paradigmenkompetenzorientiertes Lehren und Lernen
  • Patientenprozessorientierung (PPO) als didaktisches Prinzip
  • Vorstellung des Planungstools nach dem PPO-Lernmodell
  • Gemeinsames Erschließen, Erarbeiten und Austauschen eines eigenen Unterrichtsthemas als Lernsituation oder Unterrichtsreihe im PPO-Lernmodell
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Audiotechnik für Simulationstrainings Marco Hübner,
Ruppiner Kliniken
Christian Müller, SiMStation
Kern des Crew Resource Managements ist die Kommunikation der Beteiligten.
Deshalb ist eine funktionierende und qualitativ hochwertige Sprachübertragung und Aufzeichnung für moderne Teamtrainings essentiell. Gleichzeitig sind die Auswahl und der Einsatz der geeigneten Audiotechnik nicht trivial. Meist bedienen wir uns technischer Lösungen aus dem Bühnen- oder Konferenzbereich und adaptieren diese an die Erfordernisse des Simulationstrainings. Als „Nicht-Fachmann“ stößt man dabei schnell an seine Grenzen mit Begriffen und Techniken und tut sich schwer, auszuwählen, was man denn nun für seine Simulationen anschaffen soll. Dies ist insbesondere auch deshalb wichtig, weil die Preisunterschiede oft erheblich sind.
Welche Qualität ist für welchen Zweck notwendig?
Wann lohnt es sich, etwas „richtig Gutes“ zu kaufen und was wäre das dann?
Wo kann man ggf. auch mal Geld sparen und wo bereut man das eher?
Der Workshop führt die Teilnehmer in die Grundbegriffe und Tücken der Audiotechnik ein. Durch praktische Anwendung und Ausprobieren verschiedener Geräte wird das Verständnis „hands-on“ und „hörbar“ gesteigert. Genügend Raum für offene Fragen und Antworten von Anwendern und Audio-Profis, verbunden mit viel Praxis, sollte den Teilnehmern ermöglichen, bessere Entscheidungen zur Anschaffung oder Optimierung ihrer Audiotechnik zu treffen.

Die Schwerpunkte des Pre-Courses liegen bei:
  • Hard- und Software für die Audioübertragung und -Aufzeichnung
  • Mikrofone / Funkmikrofone (Arten und Eigenschaften)
  • Mischpulte und A/D- Wandler
  • Abhörmöglichkeiten
  • Kabel
  • Schnittstellen und Übertragungsformate
  • Mix / Aufnahme / Routing
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Kein Pre-Course

Workshops Tag 1, Freitag, 11.10.19

Workshops:
Alle Workshops stehen für Sie kostenfrei zur Verfügung und sind in der Kongressgebühr bereits inbegriffen. Sie können sich jeweils für die Teilnahme an einer der Vortragsreihen oder für einen Workshop entscheiden. Ein Wechsel während der Sessions ist nicht möglich.
Pro Workshop gilt eine begrenzte Teilnehmerzahl.
 
Workshop Thema Leiter Noch verfügbare Plätze
Patientenprozessorientierte (PPO) Ausbildung als fachdidaktische Grundlage zum selbstgesteuerten Lernen in der NotSan Ausbildung (Anm.: Die Konzepte lassen sich auch auf andere medizinische Berufe anwenden). Heiko Piz König,
Dozent ASB Mannheim,
Franz Anton Mai-Schule,

Prof. Dr.med. Thomas Prescher
Wilhelm-Löhe-Hochschule Fürth
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CRM-Spiele Dr.med. Oliver Meyer,
Zeven
0
"Auf was soll ich als Lehrende(r) bei einer Prüfung im Skills-Lab achten?"
Voraussetzungen für eine gelungene Lernerfolgsüberprüfung.
Marius Rebmann M.A.,
PH Schwäbisch Gmünd, Institut für Pflegewissenschaft
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Lernbereich Training und Transfer (LTT). Ein Konzept zur Vernetzung theoretischer und praktischer Ausbildungsinhalte Gudrun Mörzinger M.A.,
BScN, Schule Linz,
Doris Schlömmer
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1. Hilfe für den schwierigen Teilnehmer (Mitmensch). Die PCM Methode. Dr.med. Mark Weinert,
Dr. Weinert Communications
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Mehr als nur Simulator steuern – die Aufgaben des Instruktorenteams im Steuerraum Frank Op Hey, InPASS
Sascha Kohn, MedSIM-Team
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Einsatz von Modellen, Low- und High-Fidelity Simulatoren in der Ausbildung der Gesundheitsfachpersonen Urs-Beat Schaer,
Lernbereich Training und Transfer (LTT) am Berner Bildungszentrum Pflege, Bern, Schweiz
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Gutes Debriefing beginnt mit einer guten Vorbereitung -
die Phase der Live-Beobachtung als Vorbereitung für ein gutes Videodebriefing
Benedikt Sandmeyer,
Dr.med.Marc Lazarovici,
Institut für Notfallmedizin München (INM)
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Kein Workshop Tag 1

Workshops Tag 2, Samstag, 12.10.19

Workshop Thema Leiter Noch verfügbare Plätze
Herausforderungen und Pitfalls bei interprofessionellen Sim-Team-Trainings: Erfahrungen aus Deutschland und der Schweiz Thomas Sauter,
Inselspital CH
Mareen Machner,
Charité Berlin
Dr.med. Marcus Rall,
InPASS
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100.000 km on the road – Erfahrungen mobiler Simulation Dr. med. Marc Lazarovici, INM
Frank Op Hey, InPASS
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Einsatz von Schauspielpatienten in der Notfallsimulation Malte Voth,
Arne Raupers,
Janina Padrock,
Malte Voth Notfallmedizinische Fortbildungen
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Ist Notfallsimulation wirklich schon alles?
- Was können Simulationsinstruktoren darüber hinaus noch alles für das Weiterbringen der Teams und zur Erhöhung der Patientensicherheit beitragen?
Benedikt Sandmeyer,
Dr. med. Lukas Hegi,
für das Netzwerk Kindersimulation
7
Qualitätsmanagement in der Simulation – Von der Kompetenzmessung bis zur Zentrumsakkreditierung. Ein Praxisworkshop. Dr.phil. Susanne Katharina Heininger,
Meike Dirmeier,
Technische Universität München – Klinikum rechts der Isar
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Der Meister hat´s gesagt und trotzdem nix gelernt. Wann funktioniert Lernen und wann nicht? Sascha Langewand,
InPASS
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Die Zukunft des Simulations-AV-Systems in Zeiten des Ubiquitous Computing Joachim Hilbrand 20
Kein Workshop Tag 2

Mitgliederversammlung


Gemeinsames InSiM-Kongressabendessen


Begleitperson InSiM-Kongressabendessen


Spezielle Kongressverpflegung


Wie oft waren Sie bereits Teilnehmer am InSiM?


Bisherige Besuche:

Wie sind Sie auf den InSiM aufmerksam geworden?


Veranstaltungsort

Das InSiM 2019 findet in Reutlingen (bei Stuttgart) statt.
Adresse:
Akademie der Kreiskliniken Reutlingen
Daimlerstraße 23
72793 Pfullingen


Alle Preise verstehen sich inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer und beinhalten den Kongresseintritt (Vorträge und Workshops), den „Apero“ am Freitagabend und den Besuch der begleitenden Industrieausstellung inklusive Verpflegung tagsüber während des gesamten Kongresses.
 
Wenn Sie Fragen rund um den Kongress haben, wenden Sie sich gern direkt an Frau Claudia Hermann von
InPASS - Institut für Patientensicherheit und Teamtraining GmbH.

Ansprechpartnerin InSiM
Frau Claudia Hermann, InPASS
Tel. 07121/923807
insim@inpass.de
 
Bitte beachten Sie auch die Infos auf unserer Website www.insim.info zu diesem Thema.


InSiM 2019